Kapitel

Kapitel 2: THE MODERNIST

Zweites Kapitel von THE BOOK OF ODDITY „The Modernist“

1. Lithium Dreams

Nachdem Oddward von den Wellen des Ozeans hinweg gespült worden ist, befindet er sich in einem Traumzustand. Hierin erhält er den Hinweis darauf die Stadt „Cloud Platoon“ aufzusuchen. Dank der modernen Technik, die dort zu finden ist, wird er neue, großartige Erfahrungen machen und Teil eines großen Netzwerkes sein wodurch sich seine kühnsten Träume erfüllen werden und er am Ende die vollkommene Selbstverwirklichung erfahren wird.

Diese Vorstellung versetzt ihn zunächst in einen euphorischen Zustand. Zum Ende des Traums hin erschleicht ihn jedoch das beunruhigende Gefühl, dass ihm dort nicht nur Gutes widerfahren wird, sondern neben den vielen positiven Gefühlen auch düstere Dinge in sein Leben eindringen werden. Er weiß nur noch nicht welche …

Oddward staunt über die neue Welt

2. Low Level Lights

Oddward befindet sich zunächst noch immer in einer Kammer in einem unruhigen Traum (Lithium Dreams), wo ihm seine mysteriöse Stimme dazu rät weiter zu träumen, da er sich nur hier wirklich sicher und geborgen fühlen kann und es in der Außenwelt/Realität eher düster aussieht.

Nur mühsam erwacht Oddward und er spürt schlagartig eine Veränderung, die während seines Traumzustandes eingetreten ist. Zunächst befürchtet er, dass er blind geworden ist, stellt jedoch fest, das es nur sehr dunkel ist und er sich tatsächlich in der Stadt „Cloud Platoon“ befindet. Er ist alleine in seinem Raum, wie er enttäuscht feststellen muss, da er die Hoffnung hatte, dass er in Gegenwart seiner geliebten Aurora aufwachen würde. Nur schweren Herzens kann er sich mit der Tatsache arrangieren, dass dies nun seine Realität ist und er sich weiter auf die Reise begeben muss, auf der Suche nach sich selbst oder nach dem, was er für seine Realität hält.

Anima, seine mysteriöse Begleiterin, von der er sich zumindest einen gewissen Schutz erhofft und die ihm den Weg weisen soll, verleitet ihn dazu sich hinaus zu wagen und erinnert ihn daran, dass die ihm so unheimliche Düsternis auch aus ihm selbst kommt.

Oddward macht sich darauf hin auf, um den Raum zu verlassen und in die Stadt einzutauchen, verirrt sich aber zunächst innerhalb der merkwürdig vielen Türen, die ihn in die Irre leiten. Ein Phänomen, was ihm in dieser Stadt noch häufiger begegnen wird. Endlich draußen, hat er noch immer die Hoffnung hier irgendwo auf Aurora zu treffen, jedoch beginnt er mehr und mehr an seiner Mission in dieser Stadt zu zweifeln. Düstere Wolken scheinen zusehends über „Cloud Platoon“ aufzuziehen. Oddward ahnt bereits, dass ihm hier nicht viel Zeit bleiben wird, um Antworten zu finden.

Merkwürdige Dinge passieren während Oddward schläft

3. In A Room With Ghosts

Oddward irrt fasziniert und zugleich ein wenig verängstigt durch die Straßen von „Cloud Platoon“. Mehr und mehr wird ihm klar, dass die erhoffte positive Entwicklung und der Erkenntnisgewinn in dieser Stadt nicht eintreten werden. Die Bewohner scheinen verschlossen und argwöhnisch zu sein und verstecken sich überwiegend in ihren Wohnungen, aus deren Fenstern man immer nur blass blaue Lichtblitze hinter den Vorhängen flackern sieht. Verunsichert begibt er sich in eines der Häuser und betritt einen Raum, in dem es zu spuken scheint und wo er mit seinen Fragen/Rufen in den dunklen Raum hinein keine wirklichen Antworten erhält sondern nur geisterhaftes Jaulen.

Schnell wird ihm klar, dass er es hier nicht mit herkömmlichen Menschen zu tun hat, sondern mit einer Art Geisterwesen, die ihn scheinbar bewusst hergelockt haben. Die Geister versuchen ihn mit allerlei Verlockungen dazu zu bewegen sich ihnen anzuschließen und dadurch in den Genuss allen Wissens und aller Annehmlichkeiten, die er sich nur vorstellen kann, zu kommen. Hin und hergerissen von den Verheißungen, die ihm die geheimnisvollen Wesen aufzeigen, spürt er wie er sich in den Fängen der Geister zu verlieren droht und seine Erinnerungen an seine eigentliche „Mission“ langsam verblassen. Als ihm eines dieser geisterhaften Wesen dabei offenbart, dass alle Lebewesen in dieser Stadt nach und nach zu Geistern werden umso länger sie hier sind und dass sich die Stadt aus der Lebensenergie und den Informationen der Geister nährt, flüchtet er aus dem Haus und macht sich auf die Suche nach dem Ort „Sunset Park“, dessen Namen ihm eine innere Stimme (oder war es Anima?) zugeflüstert hat.

Oddward hält Ausschau nach Geistern

4. Silent Screams At Sunset Park

Nachdem Oddward in dem unheimlichen Raum mit den Geistern den Hinweis auf den Ort „Sunset Park“ erhalten hat, von welchem er sich Antworten auf seine Fragen erhofft, begibt er sich genau dort hin. Im Park angekommen erhält er erneut Hinweise von seiner mysteriösen Begleiterin Anima die ihn davor warnt, sich nicht zu lange dort aufzuhalten und sich den Weg genau zu merken.

Oddward bahnt sich darauf hin seinen Weg durch den Park und verirrt sich dabei aber zusehends. Mehr und mehr wird ihm klar, dass er immer mehr die Orientierung verliert, sowohl innerhalb des Parks als auch generell auf seiner Reise in dieser Stadt. Im Park hört er lediglich beängstigende leise Schreie, die ihn zusätzlich verunsichern und alles deutet darauf hin, dass er so schnell wie möglich diesen Ort verlassen sollte.

Bei seiner weiteren Innenschau bzw. Rückblick auf den bisher bestrittenen Weg stellt er fest, das ihm all sein bisheriges Streben und emsiges Voranschreiten nicht viel gebracht hat und er trotz allem alleine ist und sich eigentlich nur noch Erlösung wünscht. Anima ermutigt ihn dazu und drängt ihn regelrecht schnell zu fliehen, um den „heiligen Garten“ zu finden, wo er Frieden finden wird. Ein wenig resigniert, aber dennoch froh diesen beängstigenden Ort zu verlassen, macht Oddward sich erneut auf den Weg. Seine Reise scheint vorerst kein Ende zu nehmen…

Welche Gefahren lauern in diesem seltsamen Park?

To be continued …